Rosenbogen aus Holz: Pflegetipps

RosengartenEin Rosenbogen aus Holz ist langlebig, solange er gut gepflegt wird. Folgende Tipps helfen dabei, das klassische Gestaltungselement zu pflegen und winterfest zu machen.
Ein Rosenbogen aus Holz muss sorgfältig gepflegt werden, damit er lange Jahre hält und den Kletterrosen einen Platz zum Blühen bieten kann. Sofern möglich, sollte er regelmäßig von Schmutz befreit werden. Makel können mit speziellen Wachsstangen ausgebessert werden, wobei es generell sinnvoller ist, Beschädigungen von vornherein vorzubeugen.

Bei Unwettern muss der Rosenbogen zusätzlich befestigt werden, damit er nicht abknickt. Vlies kann eingesetzt werden, um den Rosenbogen vor starkem Regen oder Hagel zu schützen. Auch andere Materialien wie Leinen bieten sich an und können auch genutzt werden, um den Rosenbogen winterfest zu machen.

Davon ab erfordert ein Rosenbogen aus Holz keine besondere Pflege. Vorausgesetzt, er wurde vor der Montage mit einer Holzschutzfarbe behandelt.

Den Rosenbogen vorbereiten

Holz ist ein empfindliches Material und muss dementsprechend geschützt werden. Ein Rosenbogen aus Holz kann mit Holzschutzfarbe gestrichen werden, damit er resistenter gegen verschiedenste Umwelteinflüsse wie Nässe, Hitze und UV-Strahlung ist.

Auch der Einsatz spezieller Lacke ist sinnvoll. Da es unterschiedlichste Lacke gibt und nicht alle für den Außenbereich geeignet sind, empfiehlt es sich, im Baumarkt nähere Informationen zu den verschiedenen Produkten einzuholen. Mit einem einfachen Holzlack kann jedoch nicht viel falsch gemacht werden.

Je nachdem, wie der Rosenbogen aussieht, muss er vor dem Streichen und Lackieren abgeschliffen werden. Die Oberfläche muss in jedem Fall glatt und verschlossen sein, damit Feuchtigkeit und Keime später keine Chance haben. Deshalb: Rosenbogen sorgfältig überprüfen und bei Bedarf nachbearbeiten. Ist er erst einmal montiert, kann er nicht mehr angepasst werden.

Erhaltungsschnitt und Formschnitt

Bei einem Rosenbogen aus Holz müssen natürlich in erster Linie die Kletterrosen gepflegt werden. Sie sollten im Spätwinter noch vor der ersten Blüte geschnitten werden, damit das Wachstum angeregt wird und die Form erhalten bleibt.

Beim Formschnitt werden alle Seitentriebe entfernt, die kreuz und quer wachsen, um ein einheitliches Bild zu erhalten und die Wachstumsrichtung an den Rosenbogen anzupassen. Die Äste werden ebenfalls entfernt, um die Form zu erhalten und den Bogen als Gesamtes zu verschönern.

Der Erhaltungsschnitt dient dazu, den Kletterrosen nach dem Winter einen einfachen Start zu ermöglichen und die Ausbreitung von Krankheiten auf andere Pflanzen und das Holz zu vermeiden. Entfernt werden abgestorbene Äste, Wassertriebe und beschädigte Triebe. Auch kranke Teile oder Blüten, die einen ungesunden Anschein machen, sollten zurückgeschnitten werden.

Rosenbogen aus Holz: So wird er winterfest gemacht

Nahen die kühlen Monate, muss der Rosenbogen winterfest gemacht werden. Dazu eignen sich alte Säcke aus Leinen, mit welchen der Rosenbogen eingewickelt wird. Das Material hält selbst starken Frost ab, ist jedoch durchlässig genug, damit sich kein Schimmel bildet.

Plastik oder ähnliche Stoffe sind deshalb nicht geeignet, um den Rosenbogen einzuwickeln. Grundsätzlich sollte der Rosenbogen nicht zu dick eingepackt werden, damit das Holz stets durchgelüftet wird und keine Feuchtigkeit aufnimmt.

Wird der Rosenbogen aus Holz vor dem Winter gut eingepackt, müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden. Es ist allerdings sinnvoll, das Gestell vorm Einpacken noch einmal gründlich zu reinigen und eventuelle Makel direkt auszubügeln. So kann man sich im Frühjahr an einem schönen, unbeschädigten Rosenbogen erfreuen.

Sowohl vor der Montage als auch bei der Pflege eines Rosenbogens gibt es also einige Dinge zu beachten. Gerade das empfindliche Holz erfordert besondere Maßnahmen, damit es nicht zu Beschädigungen kommt.